Campaign "Local Power for Peace"

Machen Sie mit bei der weltweiten Kampagne "Local Power for Peace".

Sorgen Sie persönlich als "Botschafter des IPPNW Peace Power Net Work" mit dafür, dass weltweit Energie möglichst regional, autonom, mit heimischen erneuerbaren Energien bereitgestellt wird - statt Kriege um Erdöl, Erdgas, Kohle und Uran zu führen. Nachfolgend Vorschläge, was Sie als "Botschafter des IPPNW Peace Power Net Work" sehr konkret für den Frieden tun können.

   

Faltblätter

Faltblatt: Was ist sicher, preiswert und fördert den Frieden?

Im Juli 2013 veröffentlichte die IPPNW ein 8-Seiten-Faltblatt mit dem Titel "Was ist sicher, preiswert und fördert den Frieden?". Anhand aktueller Beispiele wird dargestellt, wie die milliardenschweren Energieimporte weltweit zu Konflikten und Kriegen führen und dass die Bundeswehr förmlich den Auftrag erhielt, den Zugang zu Rohstoffen, Märkten und Handelswegen mit militärischer Gewalt durchzusetzen. Der skizzierte Pipeline-Wettlauf der Weltmächte führt dramatisch vor Augen, wie wichtig die dezentrale Energiewende auch im Wärme- und Verkehrssektor ist, um von den Erdöl- und Erdgasimporten wegzukommen. Die Verbreitung dieses Faltblattes kann helfen, den Bürgern und Kommunen bewusst zu machen, wie sehr jeder dazu beitragen kann, dass unsere Welt friedlicher wird. Verteilen auch Sie dieses wichtige Faltblatt in die Briefkästen Ihrer Gemeinde bzw. Ihres Stadtteils: Ihre Bestellung!  

Eine weitere Bitte: Veröffentlichen Sie dieses Faltblatt auch auf Ihrer Website.

   

Aufkleber

Helfen Sie mit, dass der Aufkleber "Local Power for Peace" überall im öffentlichen Raum wahrgenommen wird. Dieser Aufkleber soll Teil des öffentlichen Straßenbildes werden: Auf Fahrzeugen, auf Laptops, auf Türen und Briefkästen.

Sorgen Sie so mit für die Verbreitung des Gedankens, dass eine lokale Energieerzeugung mit heimischen erneuerbaren Energien zum Frieden beiträgt.

Bestellen Sie gleich jetzt einen oder mehrere Aufkleberbögen mit jeweils zwölf Aufklebern mit jeweils zwölf Aufklebern für die dezentrale Energiewende in Bürgerhand.

     

Website

Sicherlich sind Sie auch im Internet aktiv. Verlinken Sie auf diese Website www.ippnw-peace-power.net.

Und: Verbreiten Sie diese Kampagne über Ihre elektronischen Kanäle. Schreiben Sie doch gleich eine Rundmail an Freunde, Bekannte und Geschäftskollegen mit dem Hinweis auf diese Website und für die aktive Teilnahme an der Kampagne "Local Power for Peace".

   

Kommunikation

Sie können sich auch in Ihrer Stadt oder Gemeinde gemeinsam mit Mitbürgern für den Ausbau heimischer erneuerbarer Energien engagieren - als friedenspolitische Maßnahme.

Werben Sie dafür, dass es Frieden nur geben kann, wenn sich überall Menschen vor Ort dafür engagieren, Kriege um Energieressourcen überflüssig zu machen. Machen Sie sich öffentlich wie auch hinter den Kulissen bei Ihren Entscheidungsträgern vor Ort stark für den Gedanken, dass Frieden nur möglich sein wird, wenn wir unsere Energieversorgung umbauen - wenn wir wegkommen vom Import von Öl, Gas, Kohle und Uran.

   

Ratsbeschluss

Versuchen Sie, in Ihrer Kommune einen Gemeinde- oder Stadtratsbeschluss herbeizuführen mit dem Ziel der Selbstversorgung mit Erneuerbaren Energien, unter anderem auch aus friedenspolitischen Gründen.
Nutzen Sie hierfür den Muster-Beschluss der IPPNW "Selbstversorgung mit erneuerbarer Energie auch aus friedenspolitischen Gründen" als Entwurf für Ihre Initiative.

  

Ihr Kraftwerk

Warten Sie nicht auf die Energiewende. Machen Sie Energiewende!

Installieren und betreiben Sie Ihr eigenes Kraftwerk. Wenn möglich auch mit eigenem Speicher. Das geht inzwischen sehr einfach:

Sie können sich oftmals schon mit einem relativ kleinen Geldbetrag an einem gemeinschaftlichen Bürgerkraftwerk beteiligen. In vielen Städten und Gemeinden gibt es Initiativen, die Bürgersolaranlagen errichten. Machen Sie mit und werben Sie dafür, dass das nächste Bürgerkraftwerk zugleich auch als "Friedenssolaranlage" öffentlich angepriesen wird!

Falls Sie die Möglichkeit haben: Errichten und betreiben Sie eine Solaranlage auf Ihrem eigenen Dach. Vielleicht können Sie sich sogar dazu entschließen, eine Solaranlage mit eigenem Stromspeicher im Keller zu betreiben. 

Auch für Mieter gibt es inzwischen die Möglichkeit, mit preiswerten "Balkonkraftwerken" Solarstrom zu erzeugen und gleichzeitig sogar in einem integrierten Aku zu speichern. So können sich auch Mieter inzwischen weitgehend energieautonom machen, die Energiewende vorantreiben und Energiekriege unwahrscheinlicher machen.

              

"Local Power for Peace"

Der Gedanke, dass wir in jeder Stadt und in jeder Gemeinde mit der Umstellung der Energieversorgung sehr effektiv Kriege verhindern können, sollte öffentlich sichtbar kommuniziert werden. Nur so kann sich dieser Zusammenhang zunehmend verbreiten und in unserer Köpfen verfestigen.

Daher nicht zuletzt die Bitte: Bringen Sie an Ihren Energieanlagen deutlich sichtbar den Slogan "Local Power for Peace" an. Eine gut wahrnehmbare Solaranlage mit dem Slogan "Local Power for Peace" in großen Lettern ist eine friedenspolitische Botschaft, die sich nachhaltig in den Köpfen der Bevölkerung und von Entscheidungsträgern verfestigen wird.

Diese Botschaft wird möglicherweise sowohl die dezentrale Energiewende als auch den Frieden auf dieser Welt sehr effektiv beschleunigen.

              

Friedensfördernde Energiegenossenschaft

Gründen Sie gemeinsam mit anderen Bürgerinnen und Bürgern Ihrer Kommune eine "Friedensfördernde Energiegenossenschaft" nach dem Vorbild der nordrhein-westfälischen Stadt Herford. Damit treiben Sie die dezentrale Energiewende effektiv voran, sorgen für eine Demokratisierung der Energiewirtschaft, sorgen für Arbeitsplätze und Wirtschaftskraft vor Ort und werden Teil eines hocheffizienten weltweiten Netzwerkes für den Frieden.
Mehr Informationen dazu erhalten Sie auf dieser Website unter Best Practice