Gute Vorbilder

Best Practice

Es gibt bereits wegweisende Beispiele für die Förderung regionaler Energie-Autonomie zum Zwecke der Friedensförderung: Auf der einen Seite der friedenspolitisch motivierte Ausbau enrneuerbarer Energien in Bürgerhand vor Ort, auf der anderen Seite regionale und überregionale Aufklärungsaktionen.

 

Vermeidung von Rohstoffkriegen

Friedensfördernde Energiegenossenschaft

Unter maßgeblicher Beteiligung von IPPNW-Mitglied Dr. Martin Sonnabend wurde Ende 2011/Anfang 2012 in Nordrhein-Westfalen die "Friedensfördernde Energie-Genossenschaft Herford eG" gegründet. Zu den Zielen der Genossenschaft zählt laut Satzung u.a. "der Aufbau einer regionalen Energie-Autonomie, auch als friedensfördernde Maßnahme zur Vermeidung von Rohstoff-Kriegen". Mit Finanzierungsanteilen von 250 Euro können sich alle Bürgerinnen und Bürger an der Förderung von Solaranlagen und anderen erneuerbaren Energien vor Ort beteiligen.

Wir empfehlen Ihnen als Anregung zur eigenen Gründung einer solchen Genossenschaft den Film „Gemeinsames Ziel: Erneuerbare Energie“ über die Gründung der „Friedensfördernden Energie-Genossenschaft Herford eG“, 27 min., DVD, 12 Euro. Bestellmöglichkeit: www.energiegenossenschaft-herford.de

 

 

"Erneuerbare schaffen Frieden"

Faltblatt-Kampagnen

Auf Initiative der atomkritischen  Friedensorganisation IPPNW hat die Anti-Atom-, Energiewende- und Friedensbewegung in den vergangenen Jahren in Deutschland millionenfach Faltblätter bzw. Massenzeitungen verteilt, in denen für den dezentralen Ausbau heimischer erneuerbarer Energien als kriegs-präventive Maßnahme geworben wurde. In der 2007 publizierten Zeitung "Biblis angeklagt" finden Sie auf Seite 4 den Beitrag "Ungehinderter Zugang zu den Rohstoffen der Welt? Dezentrale Energiewirtschaft statt Ressourcen-Kriege". Im 2009 publizierten Faltblatt "Glaubst du das wirklich?" finden Sie auf Seite 5 den Beitrag "Erneuerbare schaffen Frieden". Im 2011 publizierten Faltblatt "Biblis bleibt am Netz ... und verstopft den Erneuerbaren die Leitungen" finden Sie auf Seite 7 den Beitrag "Frieden schaffen durch Kommunalpolitik".Sehr umfassend wird die Thematik im Faltblatt "Was ist sicher, preisgünstig und fördert den Frieden?" vom Juli 2013 beleuchtet.

 

"Unser Rezept für den Frieden"

Demonstrationen

Mit einem Transparent "Unser Rezept für den Frieden" demonstrieren Mitglieder und Unterstützer der ärztlichen Friedensorganisation IPPNW regelmäßig dafür, den Ausbau der Photovoltaik überall vor Ort weiter voranzutreiben. Auf diese Weise wird ein Bewusstsein dafür geschaffen, dass mit jeder weiteren Solaranlage Kriege um Energie perspektivisch unwahrscheinlicher werden. So trägt die IPPNW maßgeblich mit zum Bewusstsein bei, dass eine vernünftige Energiepolitik zum Frieden beitragen kann.

 

"Frieden durch Sonnenenergie"

Anzeigen-Aktion vor Irak-Krieg

Im Vorfeld des Irak-Krieges 2003 startete Dr. Hermann Scheer von EUROSOLAR eine große Anzeigen-Aktion in deutschen Zeitungen unter dem Titel "Frieden durch Sonnenenergie statt Krieg um Erdöl - Für eine politische Strategie 'Energieunabhängigkeit mit Erneuerbaren Energien'".