"Local Power for Peace"

IPPNW Peace Power Net Work

Durch die Nutzung heimischer erneuerbarer Energien werden Kriege um Öl, Gas, Kohle und Uran perspektivisch überflüssig. Die Förderung "regionaler Energieautonomie" als ganz wesentliche friedenspolitische Maßnahme ist ein zentrales Anliegen der atomkritischen, ärztlichen Friedensorganisation IPPNW.

Unter dem Motto "Local Power for Peace" bzw. der deutschen Entsprechung "Regionale Energieautonomie für den Frieden" ruft die IPPNW dazu auf, anstelle von zentralistischen Konzern-Strukturen mit konfliktreichen Energie-Ferntransporten konsequent auf eine dezentrale Energiewende zu setzen.

Mit einem "IPPNW-Peace-Power-Net-Work" soll weltweit der Gedanke verbreitet werden, dass Energiekriegen mit einer dezentralen Energiewende der Boden entzogen werden kann.

Weil die großen Energiekonzerne die Energiewende seit mehr als 30 Jahren blockieren, ist Deutschland heute zu rund 70% abhängig von Öl-, Gas-, Kohle- und Uran-Importen. Und die Energie-Rohstoffe werden – wie erwartet – weltweit immer teurer und umkämpfter. Fast alle Kriege werden auch wegen des Zugriffs auf Erdölquellen geführt.

 

Deutsche Auslandseinsätze

Kriege um Energie

Die "Sicherung eines ungehinderten Zugangs zu Energie" ist auch in den Mittelpunkt der deutschen Außenpolitik gerückt. Im Namen einer "Energie-Außenpolitik" soll die Bundeswehr weltweit "deutsche Interessen" vertreten.

Längst sind deutsche Soldaten überall dort im Auslandseinsatz, wo es Öl, Gas oder andere knappe Bodenschätze gibt: Im Nahen und Mittleren Osten sowie in Afrika. Für immer ausgedehntere Auslandseinsätze – und weil die Rüstungsindustrie ihre Profite steigern will – wird in Deutschland und Europa massiv aufgerüstet. Selbst der Erst-Einsatz von Atomwaffen wird angedroht.

 

Ein Gebot der Friedenspolitik

100% dezentrale erneuerbare Energie

Den Politikern ist sehr wohl bewusst, dass Rohstoff-Kriege überflüssig sind, wenn man sich im eigenen Land vollständig mit Wind- und Solarenergie und anderen Erneuerbaren Energien versorgt. Es gibt dann keinen Grund, Soldaten in andere Länder zu schicken, um dort den Zugriff auf Öl, Gas, Kohle oder Uran mit militärischer Gewalt zu erzwingen. Entscheidend ist die Versorgung mit heimischen Energiequellen. Dann müssen auch keine Öltanker mit Kriegsschiffen verteidigt und keine Gas-Pipelines mit Kampfflugzeugen gesichert werden.

Das Ziel muss sein, die Energie-Abhängigkeit vom Ausland zu beenden.

100% dezentrale erneuerbare Energie ist ein Gebot der Friedenspolitik. Energie-Autonomie, die Gewinnung Erneuerbarer Energie vor Ort, ist der zentrale Schlüssel für eine friedlichere Welt.

Informieren Sie sich auf dieser Website und machen Sie mit bei der Kampagne "Local Power for Peace"!

Ihr Henrik Paulitz, Dr. Martin Sonnabend, Reinhold Thiel